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Pfingstzeltlager 2012

Am 25. - 28. Mai 2012,
Am Nebenbruch 5, 76351 Linkenheim-Hochstetten (TVH Turnverein Hochstetten 1904 e.V.)

Der Zeltplatz


Fun Turnier 2012

Am 09. Juni 2012,
ab 9:00 Uhr,
Ignaz-Roth-Halle

Info's


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Zweibrücker Löwen erlegen die Zebraherde!
Sonntag, den 29. Januar 2012 um 12:44 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf

Viel weniger Mühe als im Vorfeld der Begegnung erwartet hatten die Zweibrücker Löwen am Samstagabend im Heimspiel gegen die Illtaler Zebras. Die Gäste führten während des gesamten Spieles nur einmal, nämlich mit 0:1 in der dritten Minute. Danach übernahm die Mannschaft von SV-Trainer Stefan Bullacher das Kommando, zog bis zur zehnten Spielminute auf 5:1 weg und gewann am Ende gegen einen sich zusehends aufgebenden Gegner deutlich mit 31:18 (13:9). 
Mit diesem hohen Sieg festigten die 64er ihre Tabellenführung in der RPS-Oberliga, zumal die VTZ-Saarpfalz bei der SG Saulheim mit 32:25 verlor.

 

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Derby-Atmosphäre herrschte dabei im „Löwenkäfig“, der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle. Die Meldung, dass mit Sven Malte Hoffmann ein ehemaliger Zweitligaspieler der HG Saarlouis die Freigabe für dieses Wochenende erhalten hatte, neben dem weiteren Neuzugang Micki Jelicic erstmals mit auflaufen dürfte, sorgte dafür, dass auch viele Illtaler Fans den Weg in die Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle fanden. Die war dann auch tatsächlich bis auf den allerletzten Platz gefüllt; wer erst zur zweiten Hälfte kam, fand am Samstagabend keinen Sitzplatz mehr.
Die Grundlage zum deutlichen Sieg legten die 64er dann einmal mehr mit einer starken Abwehrarbeit, wobei hier Torhüter Nils Kawolus erneut ein glänzender Rückhalt war.
Marcel Liebetrau, verletzter Kreisläufer der Illtaler und neben Neu-Trainer Steffen Ecker als Mannschaftsverantwortlicher Illtals auf der Bank, bemerkte nach dem Spiel mit einem Schuss Ironie in seinen Worten: „Wir legen heute Einspruch ein, weil der Zweibrücker Torwart zu viele Bälle gehalten hat“.
In der Tat war Nils Kawolus immer wieder mit tollen Paraden zugegen, wenn es notwendig war. Seine Mannschaftskameraden spielten im Angriff zwar durchaus gefällig, allerdings ließen sie bei ihrem Handeln häufiger die letzte Konsequenz vermissen. So leistete sich die Mannschaft von SV-Trainer Stefan Bulacher auch insgesamt 21 Fehlversuche und 15 technische Fehler. Dies wiederum belegt auch das hohe Tempo, das zuweilen in der Partie war, und das auch beide Trainer im Vorfeld erwartet hatten.
Dass die Illtaler in dem bisweilen sehr flotten Oberligaspiel trotz dieser insgesamt eher schlechten Quoten der 64er am Samstagabend nicht den Hauch einer Chance hatten, belegt allerdings auch deren Verunsicherung aufgrund der Tatsache, dass die Mannschaft in dieser Saison weiterhin in den Abstiegskampf verwickelt ist.
Auf Zweibrücker Seite war hingegen erkennbar, dass hier eine Mannschaft antritt, die in den letzten Wochen und Monaten viel Selbstvertrauen getankt hat, die mit der Unterstützung ihrer Fans auch richtig gut verteidigte und so dem Spiel schnell den eigenen Stempel aufzudrücken vermochte.
Spätestens als Daniel Sorg zwischen der 12. und 14. Spielminute mittels dreier erfolgreich abgeschlossener Tempogegenstöße ein astreiner Hattrick gelang und die Löwen auf 9:3 wegzogen, war klar, in welche Richtung diese Partie heute laufen würde.
Nur die Tatsache, dass die 64er in den letzten acht Minuten der ersten Hälfte ihre teilweise gut herausgespielten Möglichkeiten ungenutzt ließen, gerade in dieser Phase auch Illtals Keeper Manuel Weinmann hervorragend hielt, ermöglichte den Gästen, bis zur Pause wieder zum 13:9-Halbzeitstand zu verkürzen.
„Kämpferisch und läuferisch ist das absolute Spitze – jetzt müsst ihr nur noch eure freien Würfe reinmachen“, kritisierte SV-Coach Stefan Bullacher während der Halbzeitpause ausschließlich das Abschlussverhalten seiner Spieler. Ansonsten war er mit der Leistung seiner Mannschaft in dieser von ihm mit dem Prädikat „schweres Spiel“ eingestuften Begegnung sehr zufrieden.
In der Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte machten die 64er dann alles klar, zogen vorentscheidend auf 22:13 weg. Auffallend war dabei, dass die Illtaler Rückraumakteure am Samstagabend weit unter ihren Möglichkeiten blieben – oder von der starken Zweibrücker 3:2:1-Abwehrformation einfach auch nur hervorragend kontrolliert wurden. Von den im Rückraum eingesetzten Spielern der Zebras blieben Andreas Rokay, der zudem in der Schlussphase wegen einer Knieverletzung ausfiel, Thorsten Blaumeiser, Lars Kraus und Daniel Sinnwell gänzlich ohne Torerfolg; Spielmacher Sebastian Hoffmann traf zwar viermal, davon allerdings dreimal per Siebenmeter. Lediglich Neuzugang Sven Malte Hoffmann war zweimal aus der „zweiten Reihe“ erfolgreich.
Die Zweibrücker Löwen überzeugten einmal mehr mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit. „Uns hat halt auch unheimlich genutzt, dass wir in der zurückliegenden Woche nochmal mit der gesamten Mannschaft trainieren konnten. Wir haben wesentlich flüssiger gespielt“, freute sich SV-Trainer Stefan Bullacher über die Leistung seiner Mannschaft. Erfreut war er aber auch über die Tatsache, dass seine Mannschaft die Trainingsinhalte – nämlich die Abwehrarbeit – so hervorragend umgesetzt hat.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus und Philipp Barthel im Tor – Thomas Zellmer 11/6, Daniel Sorg 6, Tim Burkholder 4, Marian Müller 3, Jonas Denk 2, Dominik Schweizer 1, Benny Zellmer 1, Alex Eusterholz 1, Dominic Mader 1 und Aris Wöschler 1.
HF Illtal: Manuel Weinmann und Steven Weiler im Tor – Oliver Zeitz 6, Sebastian Hoffmann 4/3, Pascal Meisberger 4, Sven-Malte Hoffmann 3, Christoph Holz 1, Daniel Sinnwell, Miodrag Jelicic, Andreas Rokay, Lars Kraus, Michael Lehnert, Philipp Geis, Thorsten Blaumeiser.
Zeitstrafen: 14:8 min, Siebenmeter: 8/6 – 4/3, Zuschauer: 400, Schiedsrichter: Schek/Wittemann (PfHV).