| SV-Männer verlieren beim Regionalligaabsteiger! |
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Sonntag, den 13. September 2009 um 22:03 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Mit 29:25 (18:14) verlor die erste Mannschaft der SV 64-Handballer am Sonntagabend beim Regionalligaabsteiger TV Offenbach. Unverkennbar war dabei, dass die 64er durch die Atmosphäre in der als „Hölle Süd“ bekannten Queichtalhalle nicht unbeeinflusst blieben. SV-Coach Stefan Bullacher kommentierte den Auftritt seiner Mannschaft nach den 60 Minuten mit den Worten: „Hier hat heute Engagemant gegen Lethargie gewonnen“. Er kritisierte dabei insbesondere die Tatsache, dass seine Mannschaft nach dem sehr guten Auftakt in der Vorwoche beim langjährigen Regionalligisten nicht an sich glaubte. Ein aus Sicht der 64er ganz wesentlicher Grund für die vermeidbare Niederlage war aber auch die Tatsache, dass Abwehrchef Marian Müller bereits nach 27 Minuten seine dritte Zeitstrafe erhielt und disqualifiziert wurde. Die letzte Zeitstrafe war dabei absolut in Ordnung bei den vorangegangenen Strafen in der dritten und siebten Minute fühlten sich die 64er allerdings etwas ungleich behandelt, denn das Vergehen „Trikotziehen“ wurde auf der anderen Seite einige Male nicht geahndet. Andererseits präsentierten sich die Gastgeber mit einer sehr robusten 6:0-Abwehr, die den SV-Angreifern früh den Schneid abkaufte. „Dominik war der einzige, der konsequent die Lücken und den Weg zum Tor suchte“, lobte Bullacher seinen an diesem Abend besten Spieler, Neuzugang Dominik Schweizer, der schließlich mit fünf Feldtoren auch erfolgreichster Torschütze der 64er war. Allen anderen klebte am Sonntag neben Harz häufig auch das Pech an den Händen. Immer wieder unterliefen ihnen technische Fehler und ließen sie – im Gegensatz zur Vorwoche – viele klare Torchancen ungenutzt. Offenbachs Keeper Norman Denzer verdiente sich hier aber auch serienweise beste Noten. Die 64er leisteten sich insgesamt 18 Fehlversuche und 15 technische Fehler, was in der Summe einfach zu viel war, um in der RPS-Oberliga gewinnen zu können. Dem TV Offenbach gelang die Vorentscheidung zwischen der 20. und der 24. Spielminute, als er von 9:8 auf 13:9 wegzog. Denn diese Vier-Tore-Führung hielt bis zur Halbzeit (18:14) und im Prinzip dann auch bis zum Spielende. Die Umstellung von der 3:2:1- auf die 5:1-Abwehrformation in der zweiten Halbzeit war aus SV-Sicht dann durchaus positiv, denn die Gastgeber taten sich jetzt sichtlich schwer, machten ihrerseits viele technische Fehler, nur vermochten die 64er diese in keiner Phase der zweiten Hälfte konsequent für sich auszunutzen. Als Lukas Baumgart in der 54. Minute zum 25:22 verkürzte, SV-Keeper Philipp Bartel, der nach dem Seitenwechsel Nils Kawolus zwischen den Pfosten ablöste, einige Male hervorragend gegen die starken Rückraumakteure der Offenbacher parierte, kam zumindest auf der SV-Bank nochmals Hoffnung auf. Leider verpuffte diese in den letzten fünf Minuten ohne Ergebniskorrektur, so dass die SVler auch im ersten Auswärtsspiel dieser Saison wieder ein gewisses Lehrgeld zahlten. So spielten sie: SV 64: Nils Kawolus und Philipp Bartel (ab der 30.) im Tor – Thommy Sauer 5/1, Dominik Schweizer 5, Jonas Denk 3, Florian Noll 3, Lukas Baumgart 3, Jan Braunhardt 2, Thorsten Bas 1, Andy Nonnweiler 1. Marian Müller 1, Klaus-Peter Weinert 1. Zeitstrafen: 4:10 min. Rote Karten: Müller 3 x 2 min. (28.), Völker (60.), Schiedsrichter: Appelbaum/Nitschke (Bendorf/Mühlheim-Kärlich).
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