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Schwere Spiele stehen an diesem Wochenende auf dem Programm der SV 64-Handballer. Denn die Männer haben am Samstag um 18 Uhr Heimrecht gegen den Aufsteiger HC Gonsenheim, die Frauen empfangen anschließend, Spielbeginn um 20 Uhr, die TG Osthofen. In beiden Spielen sind die Punkte dabei fest eingeplant, wobei dies in beiden Fällen aber auch alles andere als ein Selbstläufer wird, zumal die Heimspiele nicht wie normalerweise in der Ignaz-Roth-Halle, sondern an diesem Wochenende ausnahmsweise in der Westpfalzhalle stattfinden werden.
Nur zwei Punkte trennen die erste Männermannschaft der 64er vom HC Gonsenheim. Während die 64er in der letzten Woche beim Tabellenführer HSG Eckbachtal mit 38:31 verloren, dort nur 25 Minuten zu überzeugen wussten, reist der rheinhessische Aufsteiger mit der Euphorie eines sicher nicht erwarteten Sieges gegen den Tabellenzweiten TSG Friesenheim 2 nach Zweibrücken. „Mit diesem Paukenschlag haben die Gonsenheimer die ganze Liga aufgeschreckt“, sprach SV-Coach Stefan Bullacher mit Hochachtung von dem 30:28-Heimsieg gegen die Bundesligareserve der Friesenheimer. Denn Friesenheim hat sich in dieser Saison zu einer echten Oberligaspitzenmannschaft entwickelt. Vor allem die Tatsache, dass der HCG in diesem Spiel zwischenzeitlich sogar mit 16:6 führte, nötigt Respekt ab. Mit 6:8 Punkten liegen die Gäste also zum momentanen Zeitpunkt der Saison „auf Kurs“ in Richtung Klassenerhalt, nach Siegen gegen Saarburg, St. Ingbert und zuletzt Friesenheim. Unzufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf, insbesondere was die bisherigen Heimspiele anbelangt, sind sicher auch die 64er nicht. Denn in heimischen Gefilden haben sie sich bislang noch keine Blöße gegeben. Deshalb wollen die 64er, die in kompletter Besetzung gegen den HC Gonsenheim antreten können, auch an die in den Heimspielen gezeigten Leistungen anknüpfen und ihre Heimstärke erneut unter Beweis stellen. Ganz anders als bei den Männern ist die augenblickliche Lage bei den Frauen des SV 64. Lediglich am ersten Spieltag gewann die Mannschaft von Trainer Axel Koch, weil danach aber vier Niederlagen folgten, belegen die SV-Frauen inzwischen mit 2:8 Punkte nur den elften Tabellenplatz. Noch schlechter gestartet sind nur die Mannschaften von Ottersheim-Bellheim, Wörth und Osthofen. Und eben gegen die bislang punktlose TG Osthofen müssen die SV-Frauen nun am Samstag um 20 Uhr antreten. Osthofen und die Zweibrückerinnen verbindet, dass beide Vereine schon Meister in der RPS-Oberliga waren, dass sie also durchaus bessere Zeiten hinter sich haben. Als Oberligameister 2008 spielten die Osthofenerinnen in der letzten Saison in der Regionalliga, stiegen allerdings unmittelbar wieder ab und müssen nun mit stark verjüngter Mannschaft wieder in der Oberliga ran. Gegenüber dem Regionalligajahr 2007/08 hat sich auch der Spielerinnenkader der SV-Frauen relativ stark verändert. Dennoch wollen die Zweibrückerinnen endlich einmal wieder über 60 Minuten überzeugen, wenn SV-Trainer Axel Koch feststellt: „Ich hoffe, dass wir die phasenweise guten Ansätze in den Spielen gegen Marpingen und Bretzenheim über ein ganzes Spiel konservieren können“. Vor der ersten Mannschaft empfängt die männliche A-Jugend die JSG Bous/Wadgassen. Anpfiff ist um 16 Uhr. Bereits um 14 Uhr hat die weibliche B-Jugend Heimrecht gegen Schwarzenbach. Die A2 der 64er muss um 16 Uhr in Waldmohr gegen die HWE Erbach/Waldmohr ran. .
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