| SV-Männer bleiben zu Hause ohne Punktverlust - hoher 36:22-Sieg gegen Gonsenheim |
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Sonntag, den 01. November 2009 um 09:36 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Im vierten Heimspiel erspielte sich am Samstagabend die erste Männermannschaft des SV 64 Zweibrücken den vierten hohen Sieg. 36:22 stand es nach 60 Spielminuten, wobei sich die 64er auch eine ganz schwache Phase, nämlich die 15 Minuten unmittelbar nach der Halbzeit, leisteten. Hier gelang es den Gästen vom 21:9-Halbzeitstand auf 27:19 heranzukommen, in den konfusesten vier Minuten aus Sicht der 64er, in zeitweise doppelter Überzahl, sogar fünf Tore in Serie zu erzielen.
„Dieser Einbruch kam, weil wir angesichts der klaren Führung verständlicherweise etwas zurück geschraubt haben, aber auch, weil in dieser Phase einige zweifelhafte Zeitstrafen ausgesprochen wurden“, ärgerte sich SV-Coach Stefan Bullacher über die fehlende Linie des Schiedsrichtergespannes hinsichtlich progressiver Strafen. Ärgerlich war allerdings schon, dass sich Bullachers Mannschaft durch diese Entscheidungen sichtlich aus der Bahn werfen ließ, den zuvor fast brillanten Spielfluss verlor. Erkennbar war dies an einigen unnötigen Abspielfehlern und daraus resultierend Tempogegenstößen der Gäste, die damit diese vorläufige Ergebniskorrektur schafften. Begünstigt wurde dies Wurfpech seitens der 64er in Form von Pfostentreffern - allein Kapitän Jan Braunhardt traf viermal nur das Torgebälk. Es spricht aber durchaus auch für die SV-Truppe, dass sie sich danach wieder eines Besseren besann, nun wieder konsequenter spielte und am Ende klar mit 36:22 gewann. Angesichts der teilweise überraschenden Ergebnissen in den anderen Hallen haben sich die 64er an diesem Wochenende deshalb auch tabellenmäßig etwas verbessert. „Wir haben die Grundlage zum erneut klaren Heimsieg heute mit unserer guten 5:1-Abwehr gelegt“, stellte Bullacher nach dem Schlusspfiff fest, „denn Gonsenheim hatte gegen diese Abwehrformation kaum Lösungen“. Belegen lässt sich dieses Fazit anhand der Statistik. Von den 36 Zweibrücker Toren resultierten beispielsweise 15 aus Tempogegenstößen, wobei hier insbesondere Thorsten Bas herausragte. Dem Rechtsaußen gelangen auch das kurioseste und das schönste Tor des Spieles. Der kurioseste Treffer war das Tor zum 5:2 in der achten Minute, als Gästetorwart André Wilhelm aus dem Tor eilte und vor Bas zu einem Einwurf klärte, der Linkshänder dann allerdings schnell reagierte und den Einwurf in das verwaiste Gästetor warf. Der schönste Treffer war in der 40. Minute ein Kempa-Tor des zehnfachen Torschützen zum 26:13-Zwischenstand. Mit derzeit 10:6 Punkten belegen die SVler momentan den fünften Tabellenplatz, führen also das „breite Mittelfeld“ der Liga an, das sich auch in dieser Saison nach dem achten Spieltag gebildet hat. Da allerdings noch einige Nachholspiele auszutragen sind, dürften die Minuspunkte momentan das „objektivste Merkmal“ der Oberligatabelle sein, und hier liegt die HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch mit nur drei Verlustpunkten ganz aussichtsreich im Rennen. Auf einen Blick: SV 64: Nils Kawolus und Philipp Bartel (n.e.) im Tor – Thorsten Bas 10, Thomas Sauer 9/8, Jonas Denk 6, Jan Braunhardt 3, Lukas Baumgart 3, Dominik Schweizer 2, Marian Müller 1, Klaus-Peter Weinert 1, Florian Noll 1 und Andy Nonnweiler. HC Gonsenheim: André Wilhelm und Guido Kerz im Tor – Frank Limbacher 5/2, Thomas Reichard 3, Tony Hobritz 3, Stefam Hefner 2/1, Jens Marchlewitz 2, Nikolay Krämer 2, Florian Bieher 2, Ingo Wermes 1, Kai Kiene 1, Eugen Dick 1, Dawid Bernet, Andreas Hannappel. Zeitstrafen: 10:6 min. Siebenmeter: 8/8 – 4/3, Zuschauer: 200, Schiedsrichter: Faß / Kirsch (Oggersheim).
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