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Zweibrücker Löwenpower

11.02.2012 - 18:00 Uhr

SV 64 - TV Bodenheim 20. Spieltag der Oberliga-RPS 2011/2012 Ignaz-Roth-Halle

Noch



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Après Ski Party

wegen der Witterung findet die Party
nicht statt!


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SV-Männer tun sich gegen Osthofen sichtlich schwer - rücken aber auf Platz 3 vor!
Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 08:53 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Mit 19:11 Punkten beendeten die Handballer des SV 64 Zweibrücken die Hinrunde in der RPS-Oberliga und rückten damit zum Jahreswechsel auf den ausgezeichneten dritten Tabellenplatz vor, wobei das Tabellenbild wegen diverser ausstehender Nachholspiele durchaus noch etwas verzerrt ist, beispielsweise Moselweiß mit zwei oder die Hunsrück-HSG als Tabellenvierter mit einem Spiel in Rückstand sind.
Gegen die TG Osthofen zeigten die 64er am Samstagabend allerdings die schwächste Heimspiel-Leistung der laufenden Saison, „quälten“ sich am Ende zu einem knappen 33:31 (21:14)-Heimsieg. Die SV-Truppe präsentierte sich dabei einmal mehr wieder mit ihren verschiedenen Gesichtern. Nach schwachem Beginn aufgrund einer unzureichenden Defensivleistung lagen die 64er zunächst nach sechs Minuten mit 3:5 im Hintertreffen und fanden erst nach einer Auszeit ihres Trainers Stefan Bullacher ins Spiel. Danach ging allerdings „die Post ab“, spielten die SVler 20 Minuten lang den auch von den Fans erwarteten Handball und schafften kurz vor der Pause eine zehn-Tore-Führung herauszuwerfen. Die Grundlage für diesen tollen Zwischenspurt legten sie mit einer nun wesentlich aggressiveren, sehr offensiven Abwehr, die in dieser Phase die Osthofener zu technischen Fehlern und schnellen Abschlüssen aus der Fernwurfzone zwangen.
Die Spielstände in dieser Phase: vom 8:8-Zwischenstand über 17:10 in der 20. auf 21:11 in der 27. Minute. Die SVler hatten das Spiel vollkommen im Griff und steuerten eigentlich einem weiteren ungefährdeten Heimsieg entgegen, auch, weil die zuvor – und auch danach wieder sehr agilen Rückraumakteure Osthofens, hier insbesondere der elffache Torschütze Benedikt Kühling, der siebenmal erfolgreiche Spielmacher Michael Keller sowie Marius Stumm, hier vorübergehend nicht mehr die Akzente zu setzen vermochten, wie während der übrigen 40 Spielminuten.
Dass die 64er dann „nur mit einem 21:14-Vorsprung in die Kabinen gingen, lag an vier „blöden“ technischen Fehlern in den letzten beiden Minuten, wodurch der Kampfgeist der Gäste wiederentfacht wurde.
„Wenn das heute in die Hosen geht, muss ich es auf meine Kappe nehmen“, stellte Bullacher dann nach Spielende selbstkritisch fest. Er musste nämlich mit anschauen, wie seine Mannschaft den Gegner aufbaute und wieder stark machte. Wie seine Leute innerhalb von sieben Minuten acht Gegentore kassierten und die eigentlich komfortable Halbzeitführung verspielten. Sicher spielte hier auch eine Rolle, dass Kreisläufer Jonas Denk in der 34. Minute mit einer Fußverletzung ausschied und fortan nicht mehr mitwirken konnte. Andererseits verschenkten die SVler jetzt auch viele klare Torchancen, scheiterten einige Male mit Tempogegenstößen bzw. völlig frei vom ersten Wurfkreis. Das Positive aus SV-Sicht war allerdings, dass die Gäste nie mehr auszugleichen vermochten, die 64er also immer ihre nun immer knapper werdende Führung behaupteten. Angetrieben von Kapitän Jan Braunhardt, der im zweiten Durchgang insbesondere mit seinen Hüftwürfen regelmäßig Gefahr für das überwiegend von Sebastian Montino gehütete Osthofer Tor ausstrahlte, blieben die 64er knapp vorne. Dennoch war es im zweiten Durchgang eher ein zerfahrenes Spiel. Für die Zuschauer blieb es trotzdem spannend und interessant, für die Trainer und Betreuer beider Mannschaften zum Hinrundenfinale hingegen sehr nervenaufreibend.
Das „erlösende“ Tor gelang schließlich 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff Marian Müller, der zuvor nicht unbedingt seinen besten Tag erwischt hatte. Mit seinem fünften Treffer zum 33:31-Endstand brachten schließlich die 64er die Punkte 18 und 19 dieser Saison „unter Dach und Fach“.
Als kleines Hinrunden-Fazit ist also festzuhalten, dass sich die 64er – insbesondere wegen ihrer Heimstärke – zu einer Spitzenmannschaft der RPS-Oberliga entwickelt haben, was auch daran erkennbar ist, dass die Fans in den Heimspielen eine Topleistung erwarten, dass sie mit der eigenen Leistung am Wochenende im Allgemeinen nicht zufrieden waren, dass aber bereits an Weihnachten niemand mehr danach fragen wird, wie schwer sich die 64er gegen den sehr kampfstarken Gast aus Osthofen taten. Dann gilt nur noch der Blick auf die Tabellen, und dieser Blick ist aus SV-Sicht ein sehr erfreulicher!
Auf einen Blick:
SV 64: Philipp Bartel und Nils Kawolus (2. Hz.) im Tor – Jan Braunhardt 8, Thommy Sauer 7/5, Marian Müller 5, Thorsten Bas 4, Jonas Denk 4, Dominik Schweizer 1, Lukas Baumgart 1, Andy Nonnweiler 1, Klaus-Peter Weinert 1 und Florian Noll 1.
TG Osthofen: Sebastian Montino und Hermann Pitthan im Tor – Benedikt Kühling 11/2, Michael Keller 7, Florian Reichelt 6, Marius Stumm 4, Torsten Keller 2/1, Manuel Pfaff 1, Christoph Bach, David Hoffmann, Patrick Bitsch, Carl May.
Zeitstrafen: 8:10 min., Siebenmeter: 6/5 – 3/2, Zuschauer: 220, Schiedsrichter: Bargmann/Stein (Frankfurt, Koblenz).
 
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