| SV-Männer wollen "oben dran" bleiben! |
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Freitag, 19. Februar 2010 um 13:01
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Es gibt Spiele, denen trauert man eine ganze Saison lang nach. Und für die Handballer des SV 64 Zweibrücken ist genau solch ein Spiel das erste Aufeinandertreffen dieser Saison mit dem Aufsteiger des HV Rheinland, Fortuna Saarburg, das die 64er am fünften Spieltag mit 37:33 verloren. „Wir haben also durchaus etwas gut zu machen, wollen die Scharte der Hinspielniederlage auszuwetzen“, hat SV-Trainer Stefan Bullacher die Marschroute für das Heimspiel am heutigen Samstagabend, Anpfiff wie üblich um 18 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle, ausgegeben. Verzichten müssen die 64er dabei weiterhin auf Kreisläufer Jonas Denk, der sich nach seiner schweren Fußverletzung weiterhin in der Reha befindet. Obwohl sich die Saarburger mit fünf weiteren Teams im Abstiegskampf befinden, mit derzeit 11:25 Punkten „nur“ den drittletzten Tabellenplatz der Oberliga einnehmen, haben die 64er Respekt vor der Gästetruppe. Und das liegt nicht nur am Hinspiel, als die „Fortunen“ gegen die SV-Truppe einen großen Kampfgeist entwickelten, in den letzten fünf Minuten das Spiel drehten und die beiden Punkte einfuhren. „Saarburg ist so etwas wie die launische Diva der Liga, die spielen völlig wechselhaft“, bemerkte Bullacher zu der Tatsache, dass der Aufsteiger richtig starken Leistungen häufig auch schwächere folgen lässt. Belegen lässt sich diese Feststellung anhand verschiedener Ergebnisse. So gelang es den Saarburgern als einzige Mannschaft in dieser Saison, beim TV Moselweiß zu gewinnen, besiegten sie auch die 64er und den Regionalligaabsteiger TV Offenbach oder verloren jeweils nur mit einem Tor Unterschied gegen die Hunsrück HSG und den Meisterschaftsfavoriten SG Saulheim, um andererseits zu Hause gegen den Mitkonkurrenten Homburg zu verlieren oder insgesamt drei Punkte gegen den Tabellenletzten HC Gonsenheim abzugeben. Respekt haben die 64er aber insbesondere vor den beiden spielbestimmenden Persönlichkeiten der Saarburger, nämlich Daniel Moske, mit bislang 114 Treffern elfter der aktuellen Oberligatorschützenliste und Andreas Miroschnitschenko, der mit 109 Saisontoren auf Platz 12 der Torjägerliste geführt wird. Ähnlich wie die 64er bevorzugt die Mannschaft von Tomek Marszalek einen attraktiven Tempohandball, so dass durchaus ein interessantes Duell erwartet werden kann. Die zweite, dritte und vierte Männermannschaften der 64er sind an diesem Wochenende spielfrei. Etwas gut zu machen haben allerdings auch die Handball-Frauen des SV 64 Zweibrücken, die am Samstagabend um 19.00 Uhr beim Saar-Aufsteiger FSG Oberthal/Hirstein antreten müssen und sich für die 28:30-Hinspielniederlage rehabilitieren wollen. Dass ein Sieg in Oberthal nur möglich ist, wenn sich die Mannschaft wieder auf ihre Stärken besinnt und ihr eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der zweiten Hälfte des letzten Spieltages gelingen wird, ist den Spielerinnen dabei völlig klar. Im letzten Spiel verloren die SV-Frauen nicht zum ersten Mal in dieser Saison unmittelbar nach der Halbzeitpause ihre Linie. „Ich hoffe, dass wir uns diese Blockade am Samstag ersparen können“, stellte Koch in diesem Zusammenhang fest. Die zweite Frauenmannschaft der 64er gastiert um 17.30 Uhr in Marpingen bei der DJK Marpingen 3. Das Vorspiel der ersten Mannschaft bestreitet am Samstag um 16 Uhr die männliche D1 der 64er, die als bislang ungeschlagener Tabellenführer auf Saarlandmeisterkurs „segelt“ und den amtierenden D-Jugend-Saarlandmeister HF Illtal empfängt. Bereits um 14.15 Uhr empfängt die C2w den TBS Saarbrücken. Ein Nachholspiel hat außerdem die B1m zu absolvieren, die um 12.45 Uhr die HSG Nordsaar in der Ignaz-Roth-Halle empfängt. am Sonntag finden keine Spiele von SV-Mannschaften statt. Heute Abend findet nach dem Erstmannschaftsspiel im „Calli’s“ eine kurzfristig anberaumte Party statt, die von Jim, Eckes und Stoff organisiert wird. Grund der Party sind die Vertragsverlängerungen des Großteils unserer Mannschaft für die kommende Saison. Eingeladen sind außer den Spielern und deren Freundinnen/Frauen ausdrücklich auch alle Fans, die mitfeiern wollen.
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