| SV-Männer gewinnen auch das Derby gegen Illtal |
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Sonntag, den 26. April 2009 um 08:36 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten am Samstagabend die Handball-Männer des SV 64 Zweibrücken im Heimspiel gegen den bestplatzierten Saarverein in der RPS-Oberliga, die MSG HF Illtal. Hatten die 64er im Hinspiel beim 36:21 noch die höchste Niederlage kassiert, waren sie am Samstagabend bestens eingestellt und gewannen mit einer engagierten Abwehrleistung und einem überragend haltenden Nils Kawolus auch in dieser Höhe verdient mit 34:26 (16:11). „Wir haben unser großes Ziel verwirklicht und in 14 Tagen zu Hause unser Endspiel um den Klassenerhalt gegen den TV Bad Ems“, freute sich SV-Coach Stefan Bullacher über das gute Spiel seiner Mannschaft und die Tatsache, dass sie erstmals seit dem ersten Spieltag wieder mit einem positiven Punktverhältnis in der Tabelle geführt wird. Die 30 Punkte, die sich die 64er auf dem Weg zum Klassenerhalt zum Ziel gesetzt haben, sind auf jeden Fall aus eigener Kraft realisierbar. In der Anfangsphase agierten die Gäste, die nach dem tollen Sieg gegen Tabellenführer SG Saulheim mit „breiter Brust“ in der Ignaz-Roth-Halle aufliefen, durchaus noch Spiel bestimmend, führten nach zehn Minuten mit 2:5. Bezeichnenderweise in eigener Unterzahl kämpften sich die 64er dann ins Spiel zurück. Wichtig dabei, dass Thommy Sauer den „Dreh- und Angelpunkt des Illtaler Angriffsspiels“, Spielertrainer Krystopf Wroblewski weitestgehend kontrollierte, ihn früh attackierte und so kaum eine Abspielmöglichkeit gab. „Da hatten wir durchaus unsere Lehren aus dem Hinspiel gezogen“, stellte Bullacher nach der guten Leistung seiner Mannschaft fest. Erkennbar war aber auch, dass die „Körpersprache beider Mannschaften“ am Samstag unterschiedlich war, und zwar genau umgekehrt, wie im Hinspiel. Dort hatten sich die Illtaler mit einer kämpferischen Einstellung „selbst gepusht“ und die 64er vorgeführt, am Samstag war es fast umgekehrt. Bis zur 15. Minute waren die 64er wieder im Spiel, hatte Torben Rixecker gerade per Gegenstoß den Ausgleichstreffer erzielt. Jetzt zeigte sich die 5:1-Abwehr der 64er, wie sie ihr Trainer sehen will, aggressiv und mit starker Beinarbeit wurden immer wieder technische Fehler der Illtaler provoziert. Und vorne spielte Mannschaftskapitän Jan Braunhardt überragend, erzielte bis zum 16:11-Halbzeitstand fünf Treffer, den ersten zum umjubelten 9:8, der ersten SV-Führung in diesem Spiel. Eine Vorentscheidung gelang den 64ern in der Schlussphase der ersten Halbzeit, als sie nach dem 10:10 in der 23. Minute unter den lautstarken Anfeuerungen der SV-Fans zum 16:11-Halbzeitstand wegzogen. Die Stimmung in der mit ca. 350 Zuschauern gut gefüllten Ignaz-Roth-Halle war diesem Derby absolut angemessen, wofür insbesondere auch die vielen Jugendlichen Trommler beider Vereine sorgten. Etwas eng aus Sicht der Heimmannschaft wurde es in der 36. Minute, beim 19:17-Zwischenstand. In dieser Phase schwächten sich die Gäste dann allerdings selbst, als Wroblewski nach kurzem Disput mit dem Schiedsrichtergespann für zwei Minuten raus musste. Jonas Denk vom Kreis in Überzahl und danach Torben Rixecker, Florian Noll und Thommy Sauer, jeweils per Tempogegenstoß sorgten wieder für einen beruhigenden SV-Vorsprung. Zwischenzeitlich hatte Torhüter Thorsten Schramm, der ehemalige Zweitligatorwart der Gäste, seinen Platz im Tor für Markus Weber „geräumt“. Beide standen am Samstagabend allerdings auch im Schatten des überragend haltenden Nils Kawolus im SV-Gehäuse, der seine beste Leistung im Trikot der SV-Ersten zeigte und einen großen Verdienst am letztlich klaren 34:26-Sieg der 64er hatte. Auf einen Blick: SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus und Frank Junkes (n. e. ) – Thommy Sauer 9/3, Torben Rixecker 7/1, Jan Braunhardt 7, Florian Noll 7, Jonas Denk 3, Andy Birk 1, Eddi Tarrach, Andy Nonnweiler, Kai Nonnweiler, Björn Stoll, Jan Schmidt und Klaus-Peter Weinert. HF Illtal: Schramm und Weber im Tor – Jelicic 9, Nomine 5, Wroblewski 4/2, Zeitz 3, Sinnwell 2, Hoffmann 2, Lehnert 1, Heidemann, Jochem, Schäfer, Heuft. Zeitstrafen. 14 /14 min, ,Siebenmeter 5/4 – 4/2, Zuschauer: 350, Schiedsrichter: Vocke / Wallenfels (HV Pfalz).
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