| SV-Handballer müssen zum Tabellenführer |
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Freitag, den 23. Oktober 2009 um 12:06 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Beim aktuellen Oberliga-Tabellenführer HSG Eckbachtal müssen die Handball-Männer des SV 64 Zweibrücken am Sonntagabend antreten. Das Spiel wird um 18 Uhr in der Sporthalle Dirmstein, in der zwar kein Harz-, jedoch ein Trommelverbot besteht, angepfiffen. Die HSG Eckbachtal war – wie die 64er auch – ein RPS-Oberligist „der ersten Stunde“, beide Vereine hatten sich 2002 für die damals 14 Mannschaften umfassende, neuformierte Oberliga qualifiziert. Anders als die 64er, die damals nach der ersten Saison mit ausgeglichenem Punktekonto wieder abstiegen, unmittelbar danach aber auch wieder in die Oberliga zurück kehrten, hielten die Eckbachtaler im ersten Jahr die Klasse, stiegen 2004 dann ab und brauchten dann fünf Jahre, um wieder in die Oberliga aufzusteigen. Das allerdings gelang in der vergangenen Spielzeit äußerst souverän, erst als die Meisterschaft unter Dach und Fach war, kassierten die Eckbachtaler die erste Niederlage. „Wir haben vor der HSG Eckbachtal größten Respekt“, stellte SV-Trainer Stefan Bullacher vor dem Aufeinandertreffen der beiden gut gestarteten Teams heraus. „Anders als in den früheren Jahren, in denen die Aufsteiger gleich wieder zu den potentiellen Abstiegskandidaten zählten, sind die Eckbachtaler eine Mannschaft, die im vorderen Tabellendrittel landen wird“. Und das liegt insbesondere auch an den drei Spielern mit dem B. als Anfangsbuchstaben. „Best, Birkmeier und Baumann haben alle drei Regionalliga gespielt und bürgen damit für eine große Qualität auf Seiten des Tabellenführers“, stellte Bullacher heraus. Kein Wunder also auch, dass die drei Spieler in der Torschützenliste sehr weit vorne platziert sind. Bullacher erwartet eine Mannschaft, die einen modernen, schnellen Handball spielt. Ähnlich also, wie seine Mannschaft auch. „Ich denke, da treffen am Sonntag zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander, bei der letztlich die Tagesform entscheiden wird“. Die 64er werden in kompletter Besetzung nach Dirmstein fahren, hoffen dabei auch Thommy Sauer einsetzen zu können, der in der letzten Woche verletzungsbedingt nicht trainieren konnte. Abfahrt der Mannschaft ist um 15.45 Uhr an der Festhalle. Wie üblich bei den Spielen mit unter 100 km Entfernung fahren sie wieder mit Kleinbussen. Selbst wenn die Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken am vergangenen Mittwoch im Pokalspiel gegen den Regionalligisten DJK Marpingen nicht gewinnen konnten, haben sie dennoch Selbstvertrauen getankt. Am Samstag müssen sie nun um 16 Uhr beim mit 6:2 Punkten gestarteten Tabellenvierten TSG Bretzenheim antreten. „In der Vergangenheit waren die Spiele gegen Bretzenheim regelmäßig sehr knapp – in beide Richtungen“, blickte SV-Trainer Axel Koch zurück, wissend, dass seine Mannschaft wesentlich schlechter gestartet ist, als die Gastgeber, wissend auch, dass seine Mannschaft auswärts sicher in einer Außenseiterrolle antreten muss. „Wir werden nochmal mit einer 6:0-Abwehr agieren, und ich hoffe, dass wir hier an die Leistung gegen Marpingen anknüpfen können, unsere Zweikämpfe in der Abwehr gewinnen“, bemerkte Koch, der andererseits aber auch anmerkte, dass das Heimspiel gegen Osthofen dann ganz wichtig sein wird.
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