| SV-Männer spielen in Friesenheim unentschieden! |
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Sonntag, den 13. Dezember 2009 um 10:00 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Ein dramatisches und bis in die Schluss-Sekunden spannendes Spiel lieferten sich am vorletzten Spieltag des Jahres 2009 die Oberligisten TSG Friesenheim 2 und SV 64 Zweibrücken. Am Ende konnten sich beide Mannschaften über ein 31:31 (17:14)-Unentschieden und über jeweils einen Punkt freuen. So sahen es auch die beiden Trainer Martin Röhrig und Stefan Bullacher, die folglich auch beide mit dem Ergebnis zufrieden waren. Nicht zufrieden war Bullacher hingegen mit dem Abschlussverhalten seiner Mannschaft. Bezeichnend war hier bereits die erste Minute, in der sich die 64er drei tolle Torchancen erarbeiteten, jedoch dreimal völlig freistehend an dem gut haltenden Tim Doppler scheiterten. Deshalb gerieten die SVler zunächst unmittelbar ins Hintertreffen. Allerdings spielten sie 20 Minuten lang sehr ordentlich, waren in der Abwehr gut auf die junge Gastgebertruppe eingestellt und erspielten sich im Angriff klarste Möglichkeiten. Einziges Manko: sie vergaben zu viele Torchancen. Am Ende summierten sich hier wieder 28 Fehlversuche und 15 technische Fehler, und mit dieser Quote ist es normalerweise schwierig, in der Oberliga Punkte zu holen. „Echt problematisch waren die zehn Minuten vor der Halbzeit“, kritisierte Bullacher schließlich, „da haben wir unklug gespielt und völlig den Faden verloren“. Ergebnismäßig wirkte sich dies in der Art aus, dass die 64er nach einer 10:11-Führung plötzlich mit 16:12 im Hintertreffen lagen. Bullachers Ärger zogen sich seine Spieler hier auch insbesondere deswegen zu, weil sie gerade in dieser Phase das kämpferische Element vermissen ließen und im Rückzugsverhalten sehr nachlässig agierten. Beim Stande von 16:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt. Dass die 64er nach dem Seitenwechsel große Moral bewiesen, sich ins Spiel zurück kämpften und dass sie sich am Ende mit dem fünften Auswärtspunkt dieser Saison „belohnten“, war auch aus Bullachers Sicht wieder in Ordnung. Die Zweibrücker Aufholjagd gelang jedenfalls, obwohl Abwehrchef Marian Müller in der 36. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Sie gelang aber auch deshalb, weil Jan Braunhardt, der im ersten Durchgang sehr glücklos spielte und einige Pfostentreffer zu verzeichnen hatte, nach dem Seitenwechsel noch fünf Tore erzielte, weil auch Florian Noll deutlich ansteigende Form zeigte und weil die 64er in der zweiten Hälfte insgesamt etwas konzentrierter abschlossen. In der 50. Minute lagen die SVler nach Thorsten Bas‘ siebten Treffer per Gegenstoß mit 25:27 in Front, um dann fünf Minuten später wieder mit 30:28 in Rückstand zu geraten. Jetzt hielt Philipp Bartel einen Siebenmeter gegen den zuvor sehr abgeklärt werfenden Jörn Christmann, erzielte Flo Noll in Unterzahl den 29. SV-Treffer und danach Thommy Sauer durch einen Doppelschlag nochmal die 30:31-Führung. Die verbleibenden beiden Minuten verliefen dann sehr dramatisch. Kai Diehl gelang mit seinem sechsten Treffer das 31:31-Endergebnis, danach hatten beide Mannschaften noch die Chance zum Siegtreffer. Flo Noll unterlief aber ein Stürmerfoul, im Gegenzug parierte Bartel gegen den Kreisläufer Björn Beck. Und nach Bullachers Team-Time-Out brachten die 64er in den letzten 30 Sekunden das Unentschieden schließlich in Unterzahl „über die Zeit“, ohne allerdings selbst nochmals zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen. Auf einen Blick: SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus und Philipp Bartel (ab der 16.) – Thorsten Bas 7, Jonas Denk 6, Thommy Sauer 5/3, Jan Braunhardt 5, Flo Noll 5, Andy Nonnweiler 1, Dominik Schweizer 1, Klaus-Peter Weinert 1, Lukas Baumgart, Marian Müller, Jonas Baumgart. Zeitstrafen: 8:14 min, Siebenmeter: 6/5 ; 3/3, Zuschauer: 100, Schiedsrichter: Krispenz/Köppl (Büdesheim).
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