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Mit allergrößten Personalproblemen waren Axel Koch und seine Handballfrauen vom SV 64 Zweibrücken am Sonntagmittag zum Auswärtsspiel beim Regionalligaabsteiger und derzeitigen Tabellenletzten der RPS-Oberliga, der TG Osthofen gereist. Denn neben der beruflich verhinderten Kathrin Leiner fielen mit Franzi Herrmann und Katrin Hoffmann zwei weitere Leistungsträgerinnen aus, was das Unterfangen, nämlich in Osthofen zu gewinnen und mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis die nächsten Aufgaben anzugehen, doch stark in Frage stellte. Dass die 64erinnen dennoch deutlich mit 26:22 (13:11) gewannen, belegt die Tatsache, dass Koch’s Mannschaft inzwischen einerseits in der Lage ist, mit personellen Rückschlägen professionell umzugehen, andererseits aber auch Kampf und Einsatzbereitschaft in die Waagschale zu werfen versteht.
Angesichts der personellen Schwierigkeiten hatte der Zweibrücker Trainer im Vorfeld der Begegnung jedenfalls ernsthafte Bedenken, ob sich seine Mannschaft im Rheinhessischen würde durchsetzen können. Nach einem guten Start und klarer 9:4- Führung war der Zweibrücker Coach allerdings zunächst einmal beruhigt. In der Besetzung Alexandra Depta, Katharina Leonhardt und Denise Krämer schickte Koch eine Rückraumformation aufs Feld, wie sie noch nie zusammen gespielt hatte. Dazu kamen Marion Weick auf Linksaußen, Michaela Both auf Rechtsaußen und Laura Witzgall am Kreis. Besser als erwartet lösten die dann allerdings ihre Aufgabe und behaupteten somit auch bei Halbzeit eine knappe -Führung. „In der zweiten Hälfte haben wir dann allerdings zunächst völlig ideenlos gespielt“, attestierte Koch seiner Mannschaft in dieser Phase der Begegnung augenscheinliche Probleme. Zudem schaffte es seine Abwehrformation auch nicht, die beste Osthofer Spielerin, die neunfache Torschützin Christiane Göhring, auch nur annähernd zu kontrollieren. Die Folge war, dass Osthofen das Spiel drehte und mit 20:18 in Führung ging. Daraufhin ordnete Koch bei Göhring eine Manndeckung an und das brachte erneut die Wende zugunsten der Zweibrückerinnen. Die bekamen das Spiel nun zusehends wieder in den Griff, glichen aus und gewannen am Ende noch relativ deutlich mit 26:22. „So richtig überzeugend hat heute aber keine meiner Spielerinnen agiert“, stellte Koch nach dem umkämpften Spiel fest. „Ich freue mich aber dennoch über den Sieg und die beiden Punkte“. Auf einen Blick. SV 64: Eva Zöllner im Tor – Katharina Leonhardt 6/1, Denise Krämer 4, Marion Weick 4, Laura Witzgall 4/1, Alexandra Depta 3, Sarah Witzgall 2, Michaela Both 2 und Sarah Herl 1.
Am Sonntagabend kassierte die 2. Frauenmannschaft des SV64 im Heimspiel gegen den HSV Ommersheim mit 20:30 (9:13) ein richtiges Debakel. “Wir konnten in keiner Minute dieses Spiels auch nur annähernd unsere Stärken zeigen und lagen kontinuierlich zurück“, war Spielertrainerin Sina Sutter über den Spielverlauf und die unerwartete Niederlage sichtlich geknickt. Immer wieder waren sie und ihre Mitspielerinnen an der starken Ommersheimer Torhüterin gescheitert. Auf einen Blick SV 64 – Frauen 2: Sahra Seegmüller und Melanie Steinbach im Tor, Helena Heil 8/5, Kathi Schultheiß 4/3, Katharina Weick 4, Katja Schemmel 3, Laura Gawehns 1, Sina Sutter, Kathrin Burkart, Meike Loepp und Lisa Rippberger. |