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Mit einer faustdicken Überraschung endete am Samstag die 5. Auflage des „Fun-Turnieres“ des SV 64 Zweibrücken in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle. Denn nicht der Sieger der vergangenen drei Jahre, die Straußbuben Ernstweiler setzten sich hier durch, sondern die in dieser Formation erstmals angetretene Truppe der Firma Eckerlein, in ihren originellen neuen roten Trikots.
Dabei begann das Turnier für die Mannschaft um Thomas Eckerlein alles andere als planmäßig, denn gleich im ersten Spiel verloren sie knapp mit 11:12 gegen die „Krabbelgruppe“ der 64er. Um 18.30 Uhr – nach dem Endspiel – jubelten dann allerdings die „Schreiner“ der Firma Eckerlein: „So sehen Sieger aus, Schalalalalala“, sangen und jubelten die Eckerleins, die sich im Laufe des Turnieres sichtbar gesteigert hatten. „Die haben aber auch richtig gut eingekauft“, stellte beispielsweise auch Kai Graß, Mannschaftsverantwortlicher der Straußbuben nach dem Fun-Turnier unumwunden fest. Die taktische Variante des Team-Eckerlein, konsequent mit Moritz Baumgart als mitspielendem Torwart zu agieren, dabei stets in Überzahl zu agieren, war zumindest im Endspiel gegen das Team Weizen“ letztlich spielentscheidend. Es war aber auch die Tatsache, dass der „Nichthandballer“ Ben Wolf seine Chancen reihenweise „versenkte“ und dabei jeweils doppelt punktete. Denn dies war auch in diesem Jahr wieder eine Besonderheit des Fun-Turnieres, dass nämlich die Tore der Nichthandballer doppelt zu Buche schlugen. Die Passiv- oder ansonsten nichtaktiven Handballer waren jeweils mit einer schwarzen 2 auf der Backe gekennzeichnet. Deshalb gab es in der Vorrunde allerdings auch einige rege Diskussionen, als irrtümlich bei einem Team einmal Tore von Handballern verdoppelt wurden, die dann am Ende wieder zurück genommen wurden. „Wir sind da schon klar benachteiligte worden“, hörte man immer wieder einmal aus den Reihen der Krabbelgruppe. „Immerhin sind wir aber die Turniersieger-Besieger“, erkannte schließlich Werner Zutter für seine Truppe. Ausgeschieden war die Krabbelgruppe, weil sie nach dem knappen Sieg gegen Team Eckerlein und einem 16:16-Unentschieden gegen „das Hobbit“ das letzte Vorrundenspiel gegen die „tollkühne Crew“ mit 12:16 verlor. In der anderen Gruppe setzte sich das Team Weizen nach knappen Siegen gegen das Team Müller (11:10) und „Unibock“ (16:15) und einer Niederlage gegen den Pokalverteidiger Straußbuben Ernstweiler (11:13) mit dem Minimalaufwand durch, gewann dann das Halbfinale gegen das Hobbit mit 18:15 und unterlag im Endspiel mit 14:18 gegen das Team Eckerlein, das sein Halbfinale mit 16:15 gegen Unibock gewonnen hatte. Somit schaffte es tatsächlich kein Team, verlustpunktfrei durch das Turnier zu gelangen, was die relative Ausgeglichenheit der acht Teams belegte. Und die Ergebnisse waren jeweils auch recht knapp, was im Endeffekt zu knappen und spannenden Spielen führte.
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