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Zweibrücker Löwenpower

11.02.2012 - 18:00 Uhr

SV 64 - TV Bodenheim 20. Spieltag der Oberliga-RPS 2011/2012 Ignaz-Roth-Halle

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Après Ski Party

wegen der Witterung findet die Party
nicht statt!


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Das achte Camp 64 ist zu Ende! PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 12:54 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Stressig für alle Beteiligten, wie die Trainer, Betreuer, die Küchenhelfer, insbesondere aber auch für die ca. 75 Teilnehmer, lief in der vergangenen Woche das „Camp 64 – Handball für Verrückte – unterstützt durch die Sparkasse Südwestpfalz“ ab. „Wir sind alle recht müde, aber auch froh, dass wieder alles so reibungslos geklappt hat“, stellte deshalb auch der für den sportlichen Bereich des Camps verantwortliche Stefan Bullacher bei der Abschlussveranstaltung am Freitagmittag im Beisein der Eltern fest, als er sich auch bei den vielen ehrenamtlichen Helfern in den verschiedenen Positionen bedankte.
Eltern und sonstige Interessierte hatten bei dem Elterntag jedenfalls Gelegenheit, die Arbeit und die Fortschritte ihrer Kinder beim Camp 64 selbst in Augenschein zu nehmen.
Wie in den vergangenen sieben Jahren auch, stand die individuelle Ausbildung der Jugendlichen wieder absolut im Vordergrund. Von Techniktraining und Anwendung, wie beispielsweise Wurfvarianten mit Wurfarmführung im Rückraum oder 1:1-Situationen zur und gegen die Wurfhand, Kreisläuferschulung, Wurftraining von außen, Komplexitätstrainings, in denen die Jugendlichen Entscheidungen „unter Druck“ treffen mussten, waren unterschiedliche handballspezifische Trainingsinhalte geboten.
Im „Durchlaufsystem“ kamen die fünf Gruppen, die  alters- und leistungsmäßig zusammen gestellt wurden, jeweils 45 Minuten lang zu jedem der fünf Trainer.
So durften in diesem Jahr auch alle Camp-Teilnehmer eine Übungseinheit mit Weltmeister Christian Schwarzer mitmachen, was gleich am Montag sicher schon ein Höhepunkt für die Jugendlichen war.
Zum Abschluss eines jeden Trainingstages fanden dann noch Teamtraining und Spiele statt, in denen das zuvor Erlernte auch entsprechend angewendet werden konnte. Neben den rein handballspezifischen Trainingsstationen gab es allerdings auch wieder Einheiten, die zunächst einmal nichts mit Handball zu tun hatten, wie eine Jonglierstation oder eine Station zur Angstüberwindung bei Dunja Bullacher, oder auch die Stationen bei „Camp-Unikat“ Ebi Klotz, der es sich nicht nehmen ließ, auch beim achten Camp 64 dabei zu sein, obwohl er gerade erst von einem Auslandseinsatz mit der Bundeswehr zurück gekehrt war.
Dessen teambildende Einheiten mit dem „Fröbel-Kran“, wo zwölf Kinder gemeinsam arbeitend, an 24 Seilen ziehend, Holzklötze aufeinander stapeln mussten, war für die Jugendlichen sehr lehrreich, insbesondere nach seinen Erläuterungen. Wenn er beispielsweise erklärte, dass die gestellte Aufgabe nur zu bewältigen war, wenn jeder im Team mitarbeitete, dann hatte dies schon sehr viel mit Handball zu tun.
Vor allem seine Ausführungen zu Auswechselspielern waren für die Jugendlichen beeindruckend. „Stellt euch vor, ich habe von meinen monatlichen Einkünften etwas übrig. Dieses Geld bringe ich auf die Bank. Ich mache dies mit dem Ziel, dass sich dieses Kapital entsprechend vermehrt, Zinsen bringt. Und genauso ist es mit unseren Auswechselspielern, wenn ich sie im Spiel brauche, müssen sie genauso gut trainiert sein wie die anderen Spieler, sie müssen ihre Aufgabe genauso gut lösen“.
Von Montagmorgen bis Freitagabend hatte die Organisatoren des Camp 64 den etwa 75 Jugendlichen also wieder ein Programm geboten, das vollständig von einem Verein organisiert sicher ein gewisses Alleinstellungsmerkmal der Handball-Abteilung des SV 64 Zweibrücken sein dürfte. Wegen der vielen Helfer, die bereits seit Jahren dabei sind, aber auch wegen der tollen Rahmenbedingungen, ist dieses Event inzwischen recht professionell.
Dies liegt insbesondere auch daran, dass die 64er in Abstimmung mit der Schulleitung der Berufsbildenden Schule und mit dem Schul- und Sportamt der Stadt Zweibrücken die Räumlichkeiten der Berufsschule als „Unterkunft“ nutzen können. Dankbar sind die 64er vor allem auch der Sparkasse Südwestpfalz oder den Stadtwerke Zweibrücken.
Leider machte sich in der letzten Woche ein Grippevirus bermerkbar, der unter den Campern wie unter den Trainern für Ausfälle sorgte. Deshalb konnten bei der Abschlussveranstaltung am Freitag auch nur noch 50 Jungs und Mädchen dabei sein.
Und diejenigen, die sich durch die etwa 25 Trainingseinheiten in den zurückliegenden Tagen durchgekämpft hatten, waren dann auch relativ platt und ausgelaugt.
Dennoch war das Abschlussspiel der Camper gegen die Trainer nochmal ein echter Höhepunkt, wobei sich die Coaches – wie üblich – in diesem Abschlussspiel knapp durchsetzten.
Wenn es hinsichtlich der nachhaltigen Wirkung des Camp 64 noch eines anderen Beweises bedurft hätte, sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass viele frühere Camp-Teilnehmer als (Team)-Coaches mithalfen, wie beispielsweise Martin Schwarzwald oder Marian Müller, oder einfach nur einen Besuch abstatteten, wie Sebastian Farbacher aus Dahn, Torben Rixecker, Niklas Eisel, Till Wöschler oder Ralf-Martin Wilhelm aus Völklingen.
 
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