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Zweibrücker Löwenpower

11.02.2012 - 18:00 Uhr

SV 64 - TV Bodenheim 20. Spieltag der Oberliga-RPS 2011/2012 Ignaz-Roth-Halle

Noch



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wegen der Witterung findet die Party
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SV-Männer überzeugen gegen Moselweiß
Sonntag, den 20. September 2009 um 07:01 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf

Im zweiten Heimspiel dieser Saison gegen den TV Moselweiß schafften die Handballer des SV 64 Zweibrücken das identische Ergebnis, nämlich einen 38:28-Heimsieg, wie bereits am ersten Spieltag gegen Saarlouis 2.
Dabei hätte mit diesem klaren Ergebnis zugunsten der Heimmannschaft am Samstagabend nach etwa 18 Spielminuten kaum einer der ca. 250 Zuschauer in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle mehr gerechnet.

Denn zu diesem Zeitpunkt lagen die 64er gegen eine gut eingestellte Gästetruppe vom TV Moselweiß mit 8:12 im Hintertreffen. „In dieser Phase präsentierte sich Moselweiß als der erwartet schwere Gegner“, resümierte der Zweibrücker Trainer Stefan Bullacher nach dem Spiel.
Die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft dann allerdings ins Spiel zurück kämpfte, wie sie sich in der nun wesentlich aggressiveren 5:1-Abwehrformation die Ballgewinne erarbeitete und wie sie unter der Anfeuerung ihrer Anhänger das Spiel drehte, sorgte schließlich auch beim SV-Coach für eine sehr zufriedene Miene.
In den letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs schien es jedenfalls, als fiele den Gästen, bei denen zuvor insbesondere Spielmacher Julian Vogt ganz hervorragend agierte, in taktischer Hinsicht keine Lösung mehr ein.
Den 64ern kam allerdings durchaus entgegen, dass zum einen aus der Moselweißer Stammformation Linkshänder Christian Kirstges studienbedingt fehlte und auch der Gästecoach Joachim Vogt nicht mit nach Zweibrücken reisen konnte. Bei den 64ern war Dominik Schweizer durch einen Magen-Darminfekt sichtlich geschwächt.
Das zu diesem Zeitpunkt schönste Tor erzielte Thorsten Bas per Kempa-Trick in eigener Unterzahl, nach tollem Anspiel von Jan Braunhardt zum 16:15.
„In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann kontinuierlich gesteigert“, freute sich Bullacher über die Leistung seiner Mannschaft nach dem 17:16 Halbzeitstand.
Allen voran Kapitän Jan Braunhardt, der mit acht Toren auch erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft war, verdiente sich dabei ein Sonderlob seines Trainers.
Der zweite Faktor war für die klare Überlegenheit der 64er, die erneut tolle Leistung von Keeper Nils Kawolus, der ab der 30. Minute Philipp Bartel zwischen den Pfosten ablöste, einen ähnlich guten Tag wie bereits gegen Saarlouis erwischte und am Ende wieder 13 Paraden zu Buche stehen, womit er erneut auf eine Quote von über 50 % gehaltener Bälle kam. Er stand damit seinem ebenfalls stark haltenden Gegenüber Tobi Zelter, der unter anderem drei Siebenmeter parierte, in Nichts nach. Die 64er nutzten jetzt jedenfalls die gegnerischen Fehler gnadenlos aus und zogen bis zur 44. Minute auf 28:21 weg. In eigener Unterzahl bäumten sich die Gäste dann nochmals auf, verkürzten auf 28:24, weil die 64er in dieser Phase viele klare Torchancen ungenutzt ließen. Dieses Aufbäumen der Gäste, bei denen Neuzugang Benjamin Stemann auf Rechtsaußen überzeugte, war allerdings nur eine Momentaufnahme. Im Schlussspurt überrollten die SVler den TVM und gewannen am Ende mit 38:28.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Philipp Bartel und Nils Kawolus (2. Hz) im Tor – Jonas Denk 8/2, Jan Braunhardt 8, Thommy Sauer 6/2, Marian Müller 6, Thorsten Bas 5, Klaus-Peter Weinert 2, Florian Noll 1, Andy Nonnweiler 1, Lukas Baumgart 1 und Dominik Schweizer.
TV Moselweiß: Tobias Zelter und Stephan Adams im Tor – Ben Stemann 9/4, Julian Vogt 5, Arthur Glaubez 3, Sven Mader 3, Fabian Gerlach 2, Jürgen Kreuter 2, Felix Rippinger 2, Lars Pitzen 2.
Zeitstrafen: 8:14 min., Zuschauer: 250, Schiedsrichter: Ohlinger/Scalici (Frankenthal/Ludwigshafen).


 

 
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