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Zweibrücker Löwenpower

11.02.2012 - 18:00 Uhr

SV 64 - TV Bodenheim 20. Spieltag der Oberliga-RPS 2011/2012 Ignaz-Roth-Halle

Noch



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Après Ski Party

wegen der Witterung findet die Party
nicht statt!


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SV-Männer bleiben zu Hause weiter ungeschlagen!
Sonntag, den 22. November 2009 um 09:47 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Die Handball-Männer des SV 64 Zweibrücken haben am Samstagabend ihren Heimnimbus gewahrt und auch das Topspiel des 11. Oberligaspieltages gegen die HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch mit 38:34 (17:13) gewonnen.
Ihnen kam dabei allerdings durchaus entgegen, dass die Gäste nicht in kompletter Besetzung antreten konnten, neben dem „gesperrten“ Florian Hübner fehlten der gesundheitlich angeschlagene Rene Engler und der Langzeitverletzte Maxim Shalimov. Kurzfristig fielen dann berufsbedingt auch noch Rückraumschütze Michael Stein und der Isländer Johann Sveinsson aus. Bei den 64ern fehlte Lukas Baumgart, der sich unter der Woche im Training verletzt hatte und deshalb nicht auflaufen konnte.
Gerade in der Anfangsphase waren die Gäste allerdings spielbestimmend, was im Wesentlichen auch mit dem toll aufgelegten Korab Muliqui zusammen hing, der drei der vier ersten Gästetore erzielte.
„Als wir Muliqui dann in den Griff bekamen, lief auch unser Spiel besser“, freute sich SV-Coach Stefan Bullacher über den fünften Heimsieg im fünften Heimspiel. Gerade hatte auch SV-Keeper Philipp Bartel erstmals grandios gehalten, so dass sich die 64er nach dem 5:5-Zwischenstand beim 10:7 erstmals auf drei Tore abzusetzen vermochten.
Die Bullacher-Truppe präsentierte sich gegen die beste Abwehrreihe der Liga hervorragend eingestellt und erarbeitete sich gerade in der ersten Halbzeit immer wieder tolle Torchancen über die Kreisposition, die Jonas Denk und Marian Müller meist sicher verwandelten. Weil Bartel mit zunehmender Spieldauer immer besser wurde, gerade bei den klaren Gästechancen vom ersten Wurfkreis mehrfach stark parierte, vermochten die Zweibrücker auch bis zur Halbzeit ihre Führung zu behaupten. Auffallend war dabei insbesondere auch, dass die 64er in eigener Unterzahl erfolgreich spielten, alleine im ersten Durchgang fünf Tore in Unterzahl erzielten.
Beim Stande von 17:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Spielentscheidend war dann die Phase unmittelbar nach der Pause. Darin waren sich nach Spielende auch die beiden Trainer Stefan Bullacher und Norbert Stelmach einig. Zunächst überzeugten die Gäste von der Hunsrück-HSG, die schnell durch zwei Treffer des stark aufspielenden Co-Trainers Rene Vasek und durch ein Gegenstoßtor von Tino Peltsch zum 17:16-Anschlusstreffer kamen. Vasek war der Gäste-Spieler, von dem in der zweiten Hälfte die meiste Gefahr fürs Zweibrücker Tor ausging, der quasi von der Rechtsaußenposition das Angriffsspiel der Gäste, gemeinsam mit Spielmacher Timo Stoffel organisierte und tolle Anspiele lieferte. Spielentscheidend war diese Phase allerdings auch deshalb, weil nun die 64er dagegen hielten, innerhalb von vier Minuten durch Treffer von Jonas Denk, Marian Müller, Andy Nonnweiler und zweimal Thorsten Bas wieder auf 22:17 wegzogen. In dieser Phase wirkten die 64er souverän und sehr willensstark.
Ein Kritikpunkt war eigentlich nur der bisweilen überhastete Abschluss. Dies fiel jedoch nicht weiter ins Gewicht, weil Jan Braunhardt geschickt „Regie führte“, sich selbst sowohl als Torschütze wie auch als Anspieler immer wieder gut in Szene setzte, auch durch zeitweilige Manndeckung nicht aus dem Spiel zu nehmen war und die 64er damit immer ihre Führung verteidigten.
Auffallend gut vertreten wurde er insbesondere in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte von einem ebenfalls stark aufspielenden Klaus-Peter Weinert.
„Es war aber schon ein schönes Spiel“, bemerkte nach dem spannenden und bis in die Schlussphase hinein eher knappen Spiel auch Gästespieler Matthias Faust, der von Linksaußen fünf Treffer der Hunsrück-HSG erzielte.
Recht hatte er: Schnell, nicht überhart, Tor reich und deshalb sehr unterhaltsam für die etwa 250 Zuschauer in der Ignaz-Roth-Halle, lief dieses Aufeinandertreffen ab.
Am Ende hatten die 64er wieder einmal 38 Tore erzielt, wie bereits gegen Saarlouis, Moselweiß, Illtal, und zuletzt Homburg. Doch diese 38 Tore gegen die beste Defensive der Liga waren schon etwas Besonderes. Darauf waren die SV-Spieler am Samstagabend erkennbar richtig stolz.
An den beiden kommenden Wochenenden werden die SVler zwei weitere Spitzenspiele bestreiten, zunächst am kommenden Samstag in Saulheim beim großen Meisterschaftsfavoriten und dann eine Woche später zu Hause gegen den aktuellen Tabellenführer TV Vallendar.
Auf einen Blick:
SV 64: Philipp Bartel und Nils Kawolus (bei einem 7m) im Tor – Thommy Sauer 8/6, Jonas Denk 8/2, Jan Braunhardt 6, Marian Müller 6, Thorsten Bas 5, Klaus-Peter Weinert 3, Andy Nonnweiler 1, Florian Noll 1, Dominik Schweizer.
Hunsrück-HSG: Bachmann und Endel (2. Hz.) im Tor - Stoffel 7, Vasek 6/4, Muliqui 5, Faust 5, Peltsch 3, Gedert 3, Stelmach 2, Keitsch 2, Kötz 1, Kiesel.
Zeitstrafen: 18:14 min, rote Karte: Marian Müller (58., dreimal 2 min.), Siebenmeter: 9/7 : 6/4, Zuschauer: 250, Schiedsrichter: Kugler/Japundza (Annweiler/Offenbach).
 
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