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Zweibrücker Löwenpower

11.02.2012 - 18:00 Uhr

SV 64 - TV Bodenheim 20. Spieltag der Oberliga-RPS 2011/2012 Ignaz-Roth-Halle

Noch



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Après Ski Party

wegen der Witterung findet die Party
nicht statt!


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SV-Männer gewinnen in Saarlouis!
Sonntag, den 17. Januar 2010 um 10:33 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf

Ein Ausrufezeichen in Form eines deutlichen 36:32 (15:17)-Auswärtssieges gelang den SV 64-Handballern am Samstagabend im Derby bei der zweiten Mannschaft der HG Saarlouis.
„Matchwinner war heute Nils Kawolus“, freute sich SV-Trainer Stefan Bullacher über die sensationellen Paraden seines Keepers, der in der 37. Minute beim Stande von 22:18 für die HG Saarlouis Philipp Bartel ablöste. Er hielt nicht nur den von Michael Paschke geworfenen Siebenmeter, er war auch anschließend ganz wesentlich an der Zweibrücker Aufholjagd beteiligt. Hatten die 64er in der Vorwoche die Punkte im Auswärtsspiel beim TV Moselweiß in den letzten 20 Minuten nach einer acht-Tore-Führung noch verloren, kämpften sie sich nun in die Partie zurück, zeigten dabei eine tolle Moral und präsentierten sich im Schlussspurt auch wesentlich konsequenter im Abschluss.

Das war im ersten Durchgang noch völlig anders. Da erspielten sich die 64er zwar auch schon reihenweise beste Einwurfmöglichkeiten, häuften allerdings auch insgesamt 15 Fehlversuche an. „Was wir vorne spielen hat alles Hand und Fuß“, stellte Bullacher deshalb zur Halbzeit fest, „ihr müsst nur endlich eure Bälle reinmachen“. Dass die 64er so schlecht trafen, lag insbesondere an der starken Leistung von Christoph Chwallek im Saarlouiser Tor, der die 64er ein ums andere Mal „abkochte“. Zumindest in der ersten Halbzeit hinterließ der junge Saarlouiser Keeper einen ganz starken Eindruck, übertrumpfte auch den ebenfalls gut haltenden Philipp Bartel, wurde seinerseits gegen Ende des Spieles allerdings von Nils Kawolus noch deutlich übertroffen.
Wie im Hinspiel ordnete Saarlouis‘ Trainer Dirk Mathis als erste taktische Maßnahme schnell wieder eine Manndeckung gegen Jan Braunhardt an, was die 64er allerdings gut lösten, weil sie darauf vorbereitet waren.
Nach einer ersten Halbzeit mit ständig wechselnden Führungen, einem 17:15 zur Pause und einem nicht unbedingt geglückten Start in die zweite Hälfte lagen die SVler trotz eines zwischenzeitlichen 19:18 in der 35. Spielminute sogar mit 22:18 zurück.
Die spielentscheidenden Minuten waren schließlich diejenigen zwischen der 39. und der 45. Minute, als die 64er dem Spiel eine Wende zu geben vermochten, den 23:20-Rückstand durch eine „Sechserserie“ in eine eigene 23:26-Führung umwandelten.
Positiv machte sich jetzt auch bemerkbar, dass mit Daniel Sorg erstmals ein Neuzugang bei den 64ern mitwirkte, der wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Jonas Denk und Dominik Schweizer sofort mitspielte. Denn dadurch bot sich Bullacher nicht nur für die Linksaußenposition eine echte Alternative zu Thommy Sauer. Sorg deckte abwechselnd mit Marian Müller auch auf der vorgezogenen Abwehrposition. „Er hat seine Sache heute gut gemacht“, lobte schließlich Bullacher seinen 24jährigen Neuzugang, der sich vom TV Homburg kommend den 64ern anschloss. In der 26. Spielminute erzielte der Linksaußen auch sein erstes Tor im SV-Trikot. „Bedenkt man, dass er erst seit zwei Wochen mit uns trainiert, kann ich heute nur zufrieden sein“. Neben Sorg war es Zweitmannschaftsspieler Moritz Baumgart, der aushalf und dadurch den Stammspielern immer wieder einmal die notwendige Verschnaufpause verschaffte.
So gewannen die SVler, bei denen Klaus-Peter Weinert mit neun Toren am erfolgreichsten war, am Ende mit 36:32 und setzen sich mit diesem Auswärtssieg vorerst einmal in der Spitzengruppe der Oberliga fest. Bis in die Schlussminute, der vier-Tore-Sieg täuscht hier etwas darüber hinweg, war die Partie noch sehr umkämpft. Die Gastgeber ließen sich auch durch eine vierminütige Unterzahl wegen der Hinausstellung von Tobias Adam in der 51. Minute nicht abschütteln, kamen in dieser Phase nach einem 25:30 sogar nochmal auf 29:31 heran. Thommy Sauer in der 59. und Thorsten Bas mit dem letzten Tor erlösten dann die zahlreich mitgereisten SV-Fans.
Auf einen Blick:
SV 64: Philipp Barthel und Nils Kawolus (ab der 37.) im Tor – Klaus-Peter Weinert 9/2, Thommy Sauer 8/1, Thorsten Bas 7, Marian Müller 5/1, Andy Nonnweiler 3, Jan Braunhardt 2/1, Florian Noll 1, Daniel Sorg 1, Lukas Baumgart und Moritz Baumgart.
Zeitstrafen: 14:10 min., rote Karten: Adam (51.), Marian Müller (54.), Siebenmeter: 7/6 – 9/6, Schiedsrichter: Kogler/Japundza (Annweiler/Offenbach), Zuschauer: 200.

 

 
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