| SV-Männer rücken in der Tabelle nach 33:28-Auswärtssieg vor |
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Sonntag, den 19. April 2009 um 08:45 Uhr
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Geschrieben von: Christian Gauf
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Durch eine deutliche Steigerung insbesondere im Abwehrverhalten in der zweiten Hälfte legten die Handball-Männer des SV 64 Zweibrücken am Samstagabend die Grundlage für einen letzten Endes relativ ungefährdeten 33:28 (17:16)-Auswärtssieg beim Tabellenletzten TSV Kuhardt. ![]() So eindeutig wie es das Ergebnis aussagt, war es ab es nicht. Kurz nach der Halbzeitpause stockte den Zweibrücker Anhängern vorübergehend durchaus der Atem, als auf Seiten der Gäste Thommy Sauer unmittelbar nach dem Wiederanpfiff eine Zeitstrafe kassierte und die Kuhardter durch drei Überzahltore mit 19:17 in Führung gingen. Drei Minuten später erwischte es dann auch Andy Birk mit einer Zeitstrafe. Doch jetzt machten es die 64er, bei denen neben Jan Braunhardt auch die verletzten Linkshänder Eddi Tarrach und Lukas Baumgart ausfielen, deutlich besser, hielten sie hinten den Laden dicht und kamen in Unterzahl wieder zum Ausgleich. Drei Tore des überragend aufspielenden SV-Torjägers Thommy Sauer brachten die 64er anschließend dann wieder auf die Siegerstraße. Beim 21:21 in der 38. Minute, dem siebten von insgesamt elf Treffern des Oberligatorschützenkönigs Andreas Dudenhöffer, waren die Kuhardter letztmalig dran, danach übernahmen die 64er „endlich“ das Heft des Handelns. Thommy Sauer per Kempatrick in Unterzahl nach tollem Anspiel von Andy Nonnweiler, traf zum 21:23 für die SVler, die nun wesentlich souveräner, vor allem aber konzentrierter agierten. Zwischen der 47. und 51. Minute legten sie einen tollen Zwischenspurt hin und führten jetzt erstmals mit fünf Toren Unterschied. „Kuhardt hat eine starke kämpferische Leistung gezeigt und uns große Probleme bereitet“, stellte SV-Coach Stefan Bullacher nach dem Spiel fest. „Von meiner Mannschaft hätte ich gerade in kämpferischer Hinsicht in der ersten Halbzeit aber durchaus auch etwas mehr erwartet. Im Endeffekt zählen aber nur die beiden Punkte“. Genau deshalb konnte sich Bullacher über die deutlichen Fortschritte in der zweiten Hälfte freuen, wenngleich er mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft eigentlich nicht zufrieden war. Seine Befürchtung, wonach es nach dem deutlichen 54:17-Hinspielsieg ein ganz schwieriges Unterfangen würde, wurde jedenfalls absolut bestätigt. Für einige Schmunzler sorgte nach dem Spiel ein Kuhardter Fan mit folgender Analyse: „Jetzt haben wir 20 weniger gekriegt, zehn mehr geworfen und trotzdem verloren“. Andererseits bestätigte sich damit auch die Einschätzung der 64er, wonach die Gastgeber in ihren Heimspielen wesentlich erfolgreicher agierten als auswärts. Gegenüber dem Hinspiel, als den Kuhardtern immer wieder technische Fehler unterliefen, sie dadurch viele Kontertore kassierten, überhaupt keine Einstellung gegen die offensive SV-Abwehr gefunden hatten, wirkte die Mannschaft von Spielertrainer Ingo Hellmann am Samstag wesentlich besser vorbereitet und hielt lange sehr gut mit. Positiv aus Sicht der 64er waren am Samstagabend allerdings auch einige Ergebnisse in anderen Hallen. Denn durch die Heimniederlagen von Homburg gegen Mundenheim, vor allem aber auch von St. Ingbert gegen die Absteiger HSG Völklingen, schlossen die 64er zu diesen beiden Teams auf. Auf einen Blick: SV 64: Nils Kawolus und Frank Junkes (ab deR 40.) im Tor – Thommy Sauer 13/5, Jonas Denk 5, Flo Noll 4, Andy Birk 4, Torben Rixecker 3, Andy Nonnweiler 3, Kai Nonnweiler 1, Klaus-Peter Weinert, Jan Schmidt. Zeitstrafen: 8:10 min, rote Karte: Butz (53.), Zuschauer: 150, Schiedsrichter: Schöneck/Schornstheimer (Bodenheim).
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